Bücher

 

Sabine Hübner 

"Shinjinmei und Shōdōka"

Das Löwengebrüll der furchtlosen Lehre

134 Seiten, gebunden, Fadenheftung, € 13,80, Fr. 24.00

  


Werner Kristkeitz Verlag
ISBN 3-932337-16-6
2005

          

Beschreibung

Vijâya Fey
Ehrenpräsident des Vereins für buddhistische Schulungswege e.V.
International Council for Buddhist Research

Buchrezension in "HAN" vom 26.05.2005:
Zunächst ist einleitend zu sagen, dass dieses gelungene Buch auf der soliden Basis einer eigenen, völlig neuen, sorgfältig geprüften Übersetzung der authentisch überlieferten Ur-Texte dieser zwei berühmten Zen-Gedichte aus dem Chinesischen aufbaut. Schon allein dadurch ist es ein außerordentliches – ein sehr wichtiges – Buch. Nun kommt jedoch noch hinzu, dass es sich bei der Autorin um eine traditionell geschulte, deutsche und deutschsprachige reife Zenmeisterin handelt, die zudem noch in eigener Praxis psychotherapeutisch berufstätig ist. Sie hat in sorgfältiger und in spiritueller Hinsicht einfach wunderbar zu nennender Arbeit zu den einzelnen Versen dieser beiden Zen-Ur-Texte erläuternde Teishō-Kommentare für ihre Schüler gegeben und anschließend aufgeschrieben. Diese Teishō sind passend zu dem jeweiligen Vers veröffentlicht. Damit eröffnet sich für Menschen des Westens die einzigartige Möglichkeit im Verständnis dieser Texte zugleich auch die Urquellen des Zen für sich selbst zu entdecken. Ein großartiges Buch einer starken Frau, voller Weisheit und Mitempfinden – geschrieben in der Sprache unserer Zeit. Man muss es einfach lesen. 

Dieses Buch ist ein sehr seltener Schatz.

Das Buch ist, wie auch andere Bücher dieser Autorin, jederzeit erhältlich. 

Vijâya Fey
Lehrer für Buddhistische Philosophie 
und Buddhistische Psychologie

 

Aus dem Vorwort zum Buch von Willigis Jäger

. . . Zen lehrt, dass jeder Atemzug, jeder Schritt, jeder Handgriff eine Wellt ist, durch die wir der Eingrenzung entrinnen können, um schließlich zu erkennen, dass wir Wasser sind. In dieser endgültigen Wirklichkeit gibt es nicht Geburt, nicht Tod. Wellen kommen und gehen, das Wasser bleibt. Weil wir im Ich stecken, können wir nicht erkennen, dass es Geburt und Tod nicht gibt. Solange wir uns mit der Welle identifizieren, haben wir Angst zu verebben. Wenn wir uns mit dem Wasser identifizieren, vergeht die Angst. Erleuchtung ist nicht ein absolutes Erlöschen, sondern das Erlöschen aller Vorstellungen und Bilder, die wir uns von der Welt machen. 

Dieses Buch kann uns Aufschluss geben über Zen. Vor allem aber soll es uns locken, selber den Weg des Zen zu gehen.

Willigis Jäger Kyo-un-ken

     
       



Kung - Leerheit
Kalligrafie auf dem Lesepult, an dem die Teishō gegeben werden.